Praesis ut prosis, non ut imperes

21.05.2010

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

da ich nicht erneut für die SPD im Wahlkreis 122 (Märkischer Kreis II) für den Landtag NRW kandidiert habe, endet meine Zeit als Abgeordneter (MdL) mit Beginn der 15. Wahlperiode. Für Ihr Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich: Die Zeit als Ihr SPD-Abgeordneter und meine Arbeit im Wahlkreis und im Düsseldorfer Landtag hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Leider wird dieser Wahlkreis jetzt nicht mehr direkt durch einen SPD-Abgeordneten im Landtag vertreten. Wenden Sie sich daher bitte vertrauensvoll an die SPD-Abgeordneten der MK-Nachbarwahlkreise: Gordan Dudas (www.gordan-dudas.de) oder Michael Scheffler (www.m-scheffler.de).

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Jürgen Antoni


NRW braucht eine Ministerpräsidentin, die sich einsetzt
Initiative TatKraft.

Hannelore Kraft. Für uns in NRW.



Hannelore Kraft zum Scheitern der Sondierungsgespräche mit der Partei „Die Linke“

21.05.2010


Liebe Genossinnen und Genossen,

die Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und der Partei „Die Linke“ sind am Donnerstagabend gescheitert. Wir mussten nach knapp fünfstündigen Beratungen feststellen, dass es mit der Linken keine ausreichende Basis für ein vertrauensvolles und verlässliches Regierungshandeln gibt. Unser Eindruck aus dem Wahlkampf hat sich bestätigt: Die Linke ist weder koalitions- noch regierungsfähig.

In dieser Bewertung waren sich SPD und Grüne vollkommen einig. In beiden Delegationen ist deshalb einstimmig entschieden worden, die Sondierungsgespräche nicht fortzusetzen. Wir haben gemeinsam mit den Grünen das Gespräch ernsthaft, fair und ergebnisoffen begonnen. Aber die Linke hat erhebliche Zweifel daran aufkommen lassen, ob man mit ihr eine verlässliche Regierung bilden kann. Sie erweckte den Eindruck, als wolle sie zugleich Regierung und Opposition sein. Sie wollte beispielsweise ausdrücklich nicht ausschließen, dass die Partei nicht gegen das Handeln einer rot-rot-grünen Regierung mobil machen würde. Gerade in der schwierigen politischen Lage unseres Landes ist eine derartige Doppelstrategie aber nicht tragbar. Wir haben darüber hinaus bei den Linken in keinster Weise erkennen können, wie in Zukunft eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik gerade auch vor dem Hintergrund der erheblichen Finanzprobleme des Landes gemeinsam gestaltet werden könnte.

Die Linke hat sich aber auch nicht zu dem Satz bekennen können, dass der demokratisch legitimierte Verfassungsschutz dem Schutz der freiheitlichen Grundordnung und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger dient. Vielmehr haben sie deutlich gemacht, dass es ihnen um die Abschaffung des Verfassungsschutzes geht, wenn auch nicht gleich schnell in dieser Legislaturperiode.

Entscheidend für das Scheitern der Gespräche war letztlich auch, dass es nicht möglich war, ein gemeinsames Demokratieverständnis herzustellen. Die Linke war nicht bereit, die ehemalige DDR unzweideutig und klar als „Unrechtsstaat“ zu bezeichnen. In diesem Punkt gab es immer wieder völlig inakzeptable Relativierungen. Auch in dem für uns zentralen Punkt einer Bewertung der Zwangsvereinigung von SPD und KPD kam es seitens der Linken zu abenteuerlichen historischen Verdrehungen.

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir haben uns nach der Verweigerung der FDP und dem Scheitern der Sondierungsgespräche mit den Linken dazu entschieden, auch der CDU das Angebot zu einem ersten Sondierungsgespräch zukommen zu lassen. Das entspricht der Linie, die wir nach der Wahl im Landesvorstand gemeinsam besprochen haben: Wir wollen mit allen im Landtag vertretenen Parteien über eine stabile Regierung für Nordrhein-Westfalen reden.

Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang folgendes: Es handelt sich bei dem geplanten Treffen mit der CDU nicht um förmliche Koalitionsverhandlungen. Es soll in einem ersten Schritt ausgelotet werden, ob die CDU in Nordrhein-Westfalen zu einem echten Politikwechsel bereit ist und ob es auf der Grundlage unserer zentralen Forderungen (Beste Bildung, Stärkung der Finanzkraft der Kommunen, Gute Arbeit, Ökologische Industriepolitik) zu einer Verständigung kommen kann. Wir können selbstbewusst in diese Gespräche gehen und werden für diese guten Inhalte stehen. Ich setze dabei – wie schon im Wahlkampf – auf Eure Unterstützung.

Eure
Hannelore Kraft


Brief von Hannelore Kraft MdL

12.05.2010


Liebe Genossinnen und Genossen,

wir haben am vergangenen Sonntag nach einem sehr engagierten Wahlkampf gemeinsam unser wichtigstes Wahlziel erreicht: Schwarz-Gelb in Nordrhein-Westfalen ist abgewählt. Im Landtag sind wir nach Mandaten genauso stark wie CDU. Wir haben zahlreiche Wahlkreise zurückerobert. Das alles zeigt: Die SPD in NRW ist wieder da. Ohne uns ist eine Regierungsbildung in Nordrhein-Westfalen nicht möglich. Das ist nach der schmerzlichen Niederlage bei der Bundestagswahl im letzten Herbst ein Signal des Aufbruchs.

Ich möchte euch allen für die Unterstützung im Wahlkampf sehr herzlich danken. Ich weiß sehr genau: Ohne die ehrenamtliche Arbeit vor Ort und ohne den unermüdlichen Einsatz in eurer Freizeit wäre ein solches Ergebnis nicht möglich gewesen. Ihr habt unsere Inhalte glaubwürdig und engagiert nach draußen getragen, sie vertreten und dafür geworben. Und offensichtlich haben wir viele Menschen von der Richtigkeit unserer Ziele überzeugen können. Die Partei war geschlossen und sie wollte den Politikwechsel. Der Einsatz hat sich gelohnt. Darauf dürfen wir alle stolz sein.

Jetzt geht es darum, dass Nordrhein-Westfalen verantwortlich regiert wird. Die Regierungsbildung wird nicht einfach. Aber wir sagen selbstbewusst: Wir stellen uns der Verantwortung für unser Land. Wir wollen eine tragfähige Regierung bilden. Wir wollen das Beste für Nordrhein-Westfalen und werden uns bei den anstehenden Gesprächen an unseren guten Inhalten orientieren: Beste Bildung für Alle, eine soziale, gerechte Gesellschaft mit fairer Arbeit, Hilfe für unsere Kommunen und der Weg in eine ökologische Industriegesellschaft.

Mir ist bewusst, dass in der Partei nun viel darüber diskutiert wird, was der richtige Weg für NRW und für unsere Partei ist. Eines ist mir ganz wichtig: Wir wollen den nun beginnenden Prozess für die Partei, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger so transparent und offen wie möglich gestalten. Wir werden dafür sorgen, dass die Gliederungen über den Stand der Gespräche kontinuierlich informiert und alle Genossinnen und Genossen mitgenommen werden.

In der ersten Sitzung nach der Wahl hat der Landesvorstand der NRWSPD gestern einstimmig das folgende Verfahren beschlossen: Die Parteiführung wird noch in dieser Woche Sondierungsgespräche mit den Grünen aufnehmen. Wir haben dazu eine Kommission benannt. Weil Rot-Grün aber alleine keine Mehrheit besitzt, wollen wir in dieser Runde gemeinsam darüber entscheiden, mit wem und wann weitere Gespräche zu führen sind. Die NRWSPD schließt dabei grundsätzlich keine andere der im Landtag vertretenen Parteien von vorneherein aus. Es gibt keine Vorfestlegungen. Ich halte diesen Weg nach dem Ergebnis vom vergangenen Sonntag für nachvollziehbar und überzeugend. Wir stellen uns der Verantwortung für unser Land und wir wollen eine tragfähige Regierung bilden.

Liebe Genossinnen und Genossen, vor uns liegen sicher sehr intensive und spannende Wochen. Aber ich bin sicher, dass es am Ende zu einer stabilen Regierung für Nordrhein-Westfalen unter Führung der SPD kommen wird. Ich bitte euch weiter um eure Unterstützung und wünsche mir, dass wir weiterhin so geschlossen bleiben wie in den letzen Jahren und auch im Wahlkampf.

Eure
Hannelore Kraft


Protest gegen die Ungleichbehandlung in der Polizei: MK-Kriminalbeamter übergibt Petition

14.04.2010

Kriminalhauptkommissar Holger Schleef (rechts) übergab auf Vermittlung des Balver SPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Antoni MdL (2. v.l.) eine Petition an die die Vorsitzende des Petitionsausschusses des Landtags NRW, Inge Howe MdL (1. v.l.), und die Sprecherin der SPD-Fraktion im Petitionsausschuss, Elisabeth Veldhues MdL (3. v.l.).

Düsseldorf/Märkischer Kreis. Auf Vermittlung des heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Antoni hat heute (14.04.2010) Kriminalhauptkommissar Holger Schleef (Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis) im Rahmen eines Gesprächstermins in Düsseldorf persönlich eine Petition an die Vorsitzende des Petitionsausschusses des Landtags NRW, Inge Howe MdL, und die Sprecherin der SPD-Fraktion im Petitionsausschuss, Elisabeth Veldhues MdL, übergeben.

Kleine Anfrage, Teil I (Drucksache 14/10963)
Antwort der Landesregierung vom 28.04.2010, Drucksache 14/11079
Kleine Anfrage, Teil II (Drucksache 14/10964)
Antwort der Landesregierung vom 28.04.2010, Drucksache 14/11080)
Pressemitteilung


Jürgen Antoni MdL: Festspielverein Balver Höhle e.V. für NRW-Ehrenamtspreis „Der Dank“ vorgeschlagen

31.03.2010

Kulturausschussmitglied Jürgen Antoni MdL (l.) übergibt den Vorschlag, die Festspiele Balver Höhle e. V. mit dem kulturellen Ehrenamtspreis „Der Dank“ auszuzeichnen, an den Vorsitzenden des Kulturausschusses, Dr. Fritz Behrens MdL, Staatsminister a.D.

Balve/Düsseldorf. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Antoni hat den Verein Festspiele Balver Höhle e.V. für den kulturellen Ehrenamtspreis des Landes Nordrhein-Westfalen „Der Dank“ in der Rubrik „Erleben“ vorgeschlagen. Antoni, selbst Mitglied im Kulturausschuss des Landtags, übergab den Vorschlag heute (31.03.2010) offiziell an den Vorsitzenden des Kulturausschusses des Landtags NRW, Dr. Fritz Behrens MdL, Staatsminister a.D. zur Weitergabe an die Staatskanzlei.

Pressemitteilung


Jürgen Antoni MdL fragt nach: Wieviele Lehrerinnen und Lehrer wurden im MK zusätzlich eingestellt?

24.03.2010

Düsseldorf/Wahlkreis. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Antoni hat sich heute (24.03.2010) im Rahmen einer Kleinen Anfrage bei der Landesregierung erkundigt, wieviele Lehrerinnen und Lehrer zusätzlich eingestellt worden sind. „In den Verlautbarungen des Schulministeriums ist immer wieder zu lesen, wie viele Lehrkräfte in den letzten fünf Jahren eingestellt worden sind. Es fehlen dabei regelmäßig Angaben darüber, wieviele Lehrkräfte in diesem Zeitraum ausgeschieden sind und wie viele neue Aufgaben
die Lehrkräfte zusätzlich zu erfüllen haben, so dass eine echte Bilanz nicht gezogen werden kann“, so der Balver Abgeordnete.

Kleine Anfrage


Jürgen Antoni MdL fordert Busverbindung zwischen Neuenrade, Balve und Hemer: MVG soll schon zur Landesgartenschau Versorgungslücke füllen

24.03.2010

Balve/Neuenrade/Hemer. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Antoni hat sich heute (24.03.2010) dafür ausgesprochen, dass die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) während der Landesgartenschau eine Sonderbuslinie zwischen Neuenrade, Balve und Hemer einrichtet. Am 17. April startet die Landesgartenschau in der Felsenmeerstadt Hemer. Antoni hat bei seiner Anregung an die MVG vor allem diejenigen im Auge, die in besonderer Weise auf einen flexiblen öffentlichen Personennahverkehr angewiesen sind. „Ich bitte die MVG, zu einer unbürokratischen Lösung konstruktiv beizutragen und eine entsprechende Linienverbindung kurzfristig einzurichten“, sagte Antoni. Eine mögliche Notlösung über Bürgerbusverkehr hält Antoni aufgrund des zu erwartenden Beförderungsandrangs für nicht ausreichend und praktikabel. „Diese Veranstaltung ist nicht nur für die Stadt Hemer von Bedeutung, sie hat eine Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinaus geht. Die Landesgartenschau muss vor allem auch eine Veranstaltung für alle Menschen im Märkischen Kreis sein. Deswegen gilt es hier, kurzfristig Mobilitätsangebote zu schaffen“, sagte Antoni.

Pressemitteilung


Jürgen Antoni MdL besucht GdP: Anerkennung für hervorragende Polizeiarbeit – Keine weiteren schwarz-gelben Sicherheitsexperimente

22.03.2010

Jürgen Antoni MdL besuchte den GdP Kreisverband Erftkreis und nahm in Vertretung der SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft zum innenpolitischen Programm der NRW SPD Stellung.

Reichshof-Wildbergerhütte. Der nordrhein-westfälische SPD-Innenpolitiker Jürgen Antoni hat die zuende gehende Amtszeit von Innenminister Dr. Ingo Wolf (FDP) als verlorene Jahre für die Innere Sicherheit in NRW bezeichnet. Antoni äußerte sich am Freitag, 19. März, in Vertretung der Vorsitzenden der NRW-SPD, Hannelore Kraft, auf einer Tagung der Kreisgruppe Erftkreis der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Reichshof-Wildbergerhütte (Oberbergischer Kreis). „Unsere Polizei leistet hervorragende Arbeit, wir erkennen den Einsatz der Polizistinnen und Polizisten unseres Landes für das Allgemeinwohl ausdrücklich an. Wir setzen bei der Inneren Sicherheit auf den Dreiklang von Prävention, konsequenter Verfolgung von Straftaten und Opferschutz. Die schwarz-gelbe Koalition ist im Bereich der Inneren Sicherheit heillos zerstritten und handlungsunfähig“, erklärte Antoni vor den Vertrauensleuten der GdP.

Pressemitteilung


Rüttgers Pläne zum Stellenabbau verunsichern Beschäftigte im öffentlichen Dienst

16.03.2010


Als „scheinheilig“ bezeichnete der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karsten Rudolph, die Äußerungen von Ministerpräsident Rüttgers auf der Hauptvorstandssitzung des Deutschen Beamtenbundes in Düsseldorf: „Rüttgers lobt das deutsche Berufsbeamtentum als einzigartig. Gleichzeitig will er 12 000 Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst vernichten.“ Der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion im Unterausschuss Personal, Thomas Trampe-Brinkmann, bekam heute (16.03.2010) auf die Frage, wo denn die 12 000 Stellen in der Landesverwaltung in den nächsten fünf Jahren nach den Plänen der CDU/FDP-Koalition gestrichen werden sollten, keine klare Antwort. „Verunsicherung und Sonderopfer des öffentlichen Dienstes bleiben die Methode von Schwarz-Gelb. Diese Situation ist für die Beschäftigten des Landes unerträglich. CDU und FDP verheimlichen ihre Pläne, ob das Personal in Schulen, in Gerichten oder Justizvollzugsanstalten gestrichen werden soll“, erklärteTrampe-Brinkmann.

Pressemitteilung


Gedankenaustausch zur regionalen Kulturförderung: Jürgen Antoni MdL empfängt Bürgermeister Hubertus Mühling und Festspielverein Balver Höhle

10.03.2010

Zu einem Austausch über regionale Kulturförderung kamen auf Einladung des Balver SPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Antoni MdL die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Claudia Scheler MdL, Inge Becker (Festspielverein Balver Höhle), Bürgermeister Hubertus Mühling, Festspielvereinsvorsitzende Elisabeth Grefe und Kulturausschussvorsitzender Dr. Fritz Behrens MdL im Düsseldorfer Landtag zusammen.

Düsseldorf/Balve. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Antoni hat heute (10.03.2010) den Balver Bürgermeister Hubertus Mühling und Mitglieder des Festspielvereins Balver Höhle im Düsseldorfer Landtag empfangen. Bei seinem Antrittsbesuch im Rathaus der Hönnestadt hatte Antoni zugesagt, mit Blick auf die finanziell schwierige Lage des Festspielvereins einen persönlichen Kontakt zu Kulturpolitikern der SPD-Landtagsfraktion herzustellen. Somit waren neben den Balver Gästen auch der Vorsitzende des Kulturausschusses des Landtags, Dr. Fritz Behrens MdL, Staatsminister a.D., und die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Claudia Scheler MdL zugegen.

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